Im November letzten Jahres beschlossen die Mitglieder des Verwaltungsrats der LSC Engineering Group, sieben Unternehmen der Gruppe zusammenzuführen. „Nachdem wir im Laufe der Zeit separate Unternehmen in jedem unserer Fachgebiete aufgebaut hatten, beschlossen wir, sieben unserer Unternehmen zusammenzuführen – eine natürliche Entwicklung, die von dem Wunsch geleitet war, die Erwartungen unserer Kunden besser zu erfüllen“, erklärt Alain Wagner, Geschäftsführer.
Die Kunden haben nicht immer den Zusammenhang zwischen unseren Unternehmen hergestellt. Jetzt ist es einfacher, dieses Image nach außen zu vermitteln.
Seit fast 50 Jahren verfolgt die Gruppe eine Expansionsstrategie. „Als unser Planungsbüro gegründet wurde, konzentrierte es sich auf strukturelle Studien und Überwachungsarbeiten für den Autobahnausbau. Unser Leistungsspektrum hat sich nach und nach diversifiziert“, erinnert sich Myriam Hengesch, Geschäftsführerin. Zu dieser Zeit umfasste die Gruppe: Simon-Christiansen & Associés (Bauwesen und Tiefbau), Luxplan (Beratungsingenieure), Luxsense Geodata (Geodaten), Devolux (Projektmanagement), LSC Environmental Engineering (Umwelttechnik), Zilmplan (Stadtplanung und Raumordnung) und Mersch Ingénieurs-Paysagistes.
Angesichts einer zunehmend komplexen Organisation mit getrennten Führungsstrukturen und einer noch unklaren Marke entschied sich der Vorstand der Gruppe für eine Fusion. „Die Zusammenführung aller Mitarbeiter unter einem Dach hat die Identifikation mit LSC erleichtert. Die Kunden konnten nicht immer den Zusammenhang zwischen unseren Unternehmen herstellen. Jetzt ist es einfacher, dieses Image nach außen zu vermitteln“, kommentiert Alain Wagner.
Die LSC-Gruppe hat außerdem drei Tochtergesellschaften in Luxemburg (Géoconseils, BSC Ingénieurs-Conseils und InterAlia) sowie ausländische Tochtergesellschaften (BFH Ingenieure GMBH, ecoacousTEC, ecospective, SC France, SC Afrique, SC Côte d’Ivoire und SC Guinée).
Wir haben die Fusion genutzt, um synergetisch zusammenwirkende Dienstleistungen zusammenzuführen, um die Projektentwicklung zu erleichtern.
Zeitersparnis für Teams und Kunden
Intern hat uns diese Entscheidung ermöglicht, unsere Arbeitsweise zu überdenken und effizienter zu werden. „Die Kommunikation verläuft reibungsloser, was eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern gewährleistet. Wir haben die Fusion genutzt, um Abteilungen, die synergetisch zusammenarbeiten, zusammenzuführen, um die Projektentwicklung zu erleichtern“, sagt Myriam Hengesch.
Die Kunden profitieren ihrerseits von einem flüssigeren Ansatz und können sich weiterhin auf eine 360°-Kompetenz verlassen. LSC360 positioniert sich als Ingenieurbüro, das seinen privaten und öffentlichen Kunden von A bis Z eine personalisierte Betreuung bietet, wobei die Architektur nicht zu den angebotenen Dienstleistungen gehört. Dieser Ansatz ermöglicht es der Gruppe, auf komplementäre Kompetenzen innerhalb der Gruppe zurückzugreifen und alle Aspekte eines Projekts miteinander zu verknüpfen, unabhängig davon, ob es sich um ein Gebäude (nachhaltige Technik und Planung, Überwachung der Sicherheit des Projekts, Digitalisierung, Energie, Zertifizierungen und Kreislaufwirtschaft) oder ein Stadtviertel (Stadtplanung und Landschaftsgestaltung, Mobilität und Infrastruktur, Umwelt, Geodaten, Beratung und Unterstützung für lokale Behörden und Wirtschaftsakteure) handelt.
Früher hatte jede Einheit ihren eigenen Projektmanager. Heute haben wir uns dafür entschieden, die Rolle des Senior-Projektleiters zu stärken.
Carl Kleefisch, Geschäftsführer, erklärt: „Früher hatte jede Einheit ihren eigenen Projektmanager. Heute haben wir uns dafür entschieden, die Rolle des Senior-Projektleiters zu stärken, der dank seiner funktionsübergreifenden Kenntnisse der Geschäftsbereiche die interne Koordination sicherstellt und gleichzeitig als zentraler Ansprechpartner für die Projektverantwortlichen fungiert. Er antizipiert Bedürfnisse und potenzielle Problembereiche und sorgt so für ein reibungsloses und proaktives Projektmanagement.“
Ein zukunftsorientierter Ansatz
Um die Werte der Gruppe widerzuspiegeln, beteiligten sich auch die Mitarbeiter an der Suche nach einem neuen Namen. Die Wahl fiel auf LSC360. „Die 360° stehen nicht nur für die Vielseitigkeit unseres Fachwissens, sondern auch für Menschlichkeit, Nachhaltigkeit, Innovation usw. Wir haben die 360 mit LSC (für Luxplan und Simon-Christiansen) kombiniert, was unsere Wurzeln symbolisiert“, erklärt Alain Wagner.
Gestärkt durch diese Veränderungen will die Gruppe ihre Internationalisierung vorantreiben und ihre Dienstleistungen diversifizieren, um an Projekten mitzuwirken, die sich auf die Lebensqualität auswirken.
LSC360 in Zahlen
2.400 laufende Projekte.
250 Mitarbeiter bei LCS360.
37 Experten für nachhaltige Entwicklung.
64 vertretene Berufe.
90 unterstützte lokale Behörden