Mobilitätsstudie
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Das Grünewald-Quartier östlich des Kirchbergs zeichnet sich durch seine funktionale Vielfalt aus: Büros und Geschäfte im Norden, ein Krankenhaus im Osten und Wohngebiete im Süden.
Mit 480 öffentlichen Parkplätzen, die tagsüber alle belegt sind, entsteht durch die hohe Auslastung Verkehr aufgrund der Parkplatzsuche, was insbesondere für die Anwohner problematisch ist. Viele Fahrzeuge überschreiten die erlaubte Parkdauer, was den Zugang zu lokalen Geschäften und Dienstleistungen erschwert.
Ein neues Mobilitätskonzept sieht die Abschaffung von Wohnparkplätzen vor, um diesen Verkehr zu verringern, den öffentlichen Raum aufzuwerten und die Lebensqualität zu verbessern. Eine generelle Reduzierung der Parkplätze ist vorgesehen, unter Berücksichtigung der guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wobei ein Mobilitätshub die wegfallenden Plätze teilweise kompensieren soll.
Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Verbesserung des öffentlichen Raums sind ebenfalls geplant, darunter die Umgestaltung bestimmter Kreuzungen, um den Verkehr aus Wohngebieten zu leiten und die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu erhöhen. In einer zweiten Phase ist die zukünftige Integration einer Schule in das Quartier vorgesehen.
Projektträger Fonds Kirchberg
Etude 2017-2018
Hauptmerkmal(e)
Analyse der Ist-Situation für verschiedene Verkehrsarten (Fußgänger, Fahrräder, motorisierter Verkehr, Busse) und der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
Zählung der Parkplatzauslastung mit Unterscheidung nach Nutzertyp (Anwohner/Besucher)
Entwicklung eines Gesamtkonzepts für aktive Mobilität und motorisierten Verkehr
Vorschlag eines Parkierungskonzepts zur Vermeidung von Suchverkehr in Wohnstraßen
Vorschläge zur Umgestaltung des öffentlichen Raums (Verkehrsberuhigung, Priorisierung und Sicherung von Kreuzungen, Bepflanzungen, …)