Jede Rotonde hat einen Durchmesser von 52 Metern und wurde 1875 als Lokomotivremise und Werkstatt für Dampflokomotiven errichtet.
Nach dem allmählichen Verschwinden dieser Maschinen nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie umgenutzt:
1991 als nationale Denkmäler klassifiziert, wurden die Rotonden zwischen 1994 und 2000 für verschiedene Wiederverwendungsprojekte vorgeschlagen. Im Jahr 2000 fiel das Gelände unter die Zuständigkeit des Ministeriums für Kultur.
Ab 2001 wurde Rotonde 1 saniert, während Rotonde 2 weiterhin die CFL-Werkstätten beherbergte. Nach Abschluss der Dekontamination im Jahr 2012 wurde Rotonde 1 wie folgt umgenutzt:
ein Veranstaltungssaal (Grande Salle)
ein Ausstellungsraum (Galerie)
ein multifunktionaler Raum (Plattform)
2024 wurde ein umfassendes Renovierungsprojekt für Rotonde 2 gestartet, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung der öffentlichen Gebäude, der Stadt Luxemburg und dem Ministerium für Kultur. Die Projektplanung wird durch die Entwicklung des kulturellen Programms und die Optimierungsbedürfnisse des Standorts (Lager, Empfang, Gastronomie) geleitet.